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Embryonalmoral mit grosser Vorgeschichte

Was den Schariafreunden zu weit geht 

Heute entschied der Bundestag über die Zulassung der PID, Präimplantationsdiagnostik, und zwar positiv. Die Debatte wurde mit denselben altbekannten Fronten geführt wie die Abtreibungsdebatte vor und nach 1975, in der die Befür-worterInnen der Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes, das in Deutschland noch aus der Nazizeit unverändert er-halten blieb – wie auch das Konkordat mit der katholischen Kirche – von den „Lebensschützern“ mit Mordparolen ver-unglimpft wurden. Daran hat sich bis heute trotz der Reform im Prinzip nichts geändert. Noch immer kann ein offizielles Kirchensprachrohr wie Kardinal Meisner Abtreibung als Holocaust  bezeichnen (in Nachfolge von Atom-Höffner) und Frauen und Ärzte, die legal nach demokratischem Recht abtreiben können, als Massenmörderinnen  denunzieren.

Das ist alles offiziell möglich in Deutschland, und deutsche Gerichte geben dem Kardinal Recht. Er darf seine krimi-nellen Verleumdungen von Frauen in Notlagen und ihren ärztlichen Helfen fortsetzen. Ein unbegrenztes Forum für derlei Verteuflungen säkularen humanen Rechts findet die schwarze Lobby auch auf sog. „konservativen“ Internet-foren, wo sich die Antifeministen austoben können. Siehe http://neue-sichel.over-blog.de/article-feindbild-feminismus-78820569.html

Die Gegner der PID wie der legalen Abtreibungsmöglichkeit argumentieren mit falschen moralischen Tönen. Es gehe um die Verhinderung eines Dammbruchs, der der Eugenik Tür und Tor öffne, womit die PID in die Nähe der Naziverbre-chen gerückt wird. Das ist perfid, denn die Vermehrungs-fundamentalisten wissen genau, dass die Nazis Abtreibung unter Todesstrafe verboten, flankiert von Zwangsabtreibung für Jüdinnen, welche Greuel sie in geradezu teuflischer In-famie den Frauen anlasten möchten, die für die Abschaffung des Nazi-Abtreibungsverbots kämpften.

Es geht auch bei der PID um die Verhinderung von Leiden, die sich die klerikalen Moralwärter selber niemals zumuten liessen, sondern seelenruhig den anderen aufbürden. Huma-ne Motive, menschliches Mitleid zählen für sie nicht, so wie sie auch in bezug auf die Sterbehilfe, die sie ebenso un-barmherzig in Fällen hoffnungsloser Qualen verweigern wie  sie den Schwangerschaftabbruch bei vergewaltigten Mäd-chen verdammen, eine unmenschliche Moral an den Tag legen.

Der „Dammbruch“ in Richtung Inhumanität ist längst erfolgt mit unzähligen grausamen Fällen von kirchlich durchgesetz-tem Gottesrecht in  katholischen Ländern, das in Sachen Fortpflanzung vorwiegend an Frauen vollstreckt wird.

Ebenso unmenschlich ist die Verweigerung von Sterbebehilfe auch gegen den Wunsch eines hilflosen Menschen, der sein Leiden beenden möchte. Fehlt noch die Strafsanktion für misslungenen Suicid, den ein Unglücklicher gegen seinen Willen überlebt. Das alles im Namen der Religion der Näch-stenliebe, in deren Bibel übrigens kein Wort von Bestrafung der Abtreibung oder Verbot des Suicids steht, das hat die röm. Staatskirche erst später herausgefunden, als sie sich aufs Bevölkerungspolitikprogramm und Sexualität verlegte, von der im NT nicht viel die Rede ist. Heute das Hauptmenu der röm. Kirche.   

Zur PID kamen im DLF Erzbischof Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, und Bischof Schneider, Ratsvorsitzender der EKG, zu Wort. Beide fanden, die Zulassung der PID gehe zu weit. Die Scharia geht den beiden Herren nicht zu weit.

http://neue-sichel.over-blog.de/article-feindbild-feminismus-78820569.html Parerga et paralipomena

7.7.11 21:50
 



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