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WIDERWÄRTIG

Spaniens Kirche wirbt mit WM-Tor gegen Abtreibung 

  • 18.03.2011 - 08:28 Die katholische Kirche Spaniens hat die Fußball-Begeisterung der Spanier für ihre Zwecke genutzt. Mit einem Video, in dessen Mittelpunkt das WM-Siegestor von Spaniens Mittelfeldstar Andres Iniesta steht, wirbt die spanische Bischofskonferenz (CEE) derzeit für die Teilnahme an der von ihr landesweit geplanten Protestkundgebung gegen das neue Abtreibungsgesetz in Spanien. 
Schon vor Jahrzehnten haben die klerikalen Kinderfreunde der Katholische Kirche in Italien  „Lebensschützer“-Werbung pro vita mit Radrennern betrieb, die zum Kinderzeugen im Adrenalinrausch nach den Spielen animierten. Das waren pure Vergewaltigungsanimationen. Die Frauen wurden nicht gefragt. Kaum ist es stiller geworden, holen die klerikalen Eskapaden der Kinderfreunde wieder aus gegen die Frauenrechte, die Gottesmänner  surfen wieder auf der Testosteronwelle. Dieser knabenliebende Männerclub in Frauenröckchen, der seine perversen Gelüste unter Weihrauchschwaden vernebelt, heizt wieder ein gegen Frauen, diesmal in Spanien. Auch säkulare Islamkritiker haben etwas  gegen Christenverfolgung, wie gegen jede Menschenjagd durch unmenschliche Banden von Terrorreligionen. Aber die Hetze zur Kriminalisierung, d.h. Frauenstrafverfolgung, angeheizt durch klerikale Christenmänner, muss ebenso beim Namen genannt werden. Denn in der Frauenfeindlichkeit sind sich diese Religionen sehr verwandt.
  • Das Video zeigt verschiedene Menschen in schweren Lebenssituationen - ein krankes Kind, das an seinem Geburtstag allein zu Hause sitzt, ein gehbehindertes Pärchen im Rollstuhl, einen Mann, der am Krankbett seines alten Vaters im Krankenhaus sitzt. Die Szenen werden von der aufreibenden Radio-Übertragung des WM-Spiels zwischen Spanien und Holland begleitet. Als Iniesta den Siegtreffer erzielt, fällt der Mann seinem vor Freude weinenden, kranken Vater in die Arme, das Kind wird von Freunden überrascht, das Pärchen gesteht sich seine Liebe. Das Video schließt mit den Worten "Es gibt immer einen Grund zu leben".

Diese ekelhafte Propaganda ist im deutschen Kirchenstaat lediglich „etwas ungewöhnlich“, könnte aber auch bald in der deutschen Fussballnation ganz gewöhnlich werden. In Spanien hat die gut organisierte Catholica bereits einen Millionenprotest von Christen gegen Frauenrechte, die mit Bussen herangekarrt wurden, organisiert, als das Abtreibungsgesetz zur Debatte stand im Parlament. Gegen die Re-Islamisierung von Al Andalus hat die Kirche noch keine Protest-Demonstrationen organisiert, denn sie weiss sich mit dem Islam einig, der „Gott zurück nach Europa bringt“ in der inhumanen Einschätzung der Frauen, so wie in  Lateinamerika, wo die oberen kriminellen Kirchenfürsten ganz unverhohlen gegen Abtreibung bei vergewaltigten Mädchen mit Ex-Kommunikation und drgl. Bann- und Drohzauberformeln vorgehen, die in den Schwarzen Fundiblocks der „konservativen“ Islamkritiker (die auch gegen Frauenrechte .rüsten wie die deutsche  Partei „Die Freiheit“ – nicht für Frauen! Programm lesen! Kapitel „Familie") scheinheilig heruntergespielt werden zu „Einzelfällen“. Das Zwangsvermehrungs-Programm der Catholica ist aber kein Einzelfall, sondern Programm. Was an dieser Fussball-Kirchenwerbung für Verhütungsverbot und Abtreibungsverbot - Geburtenkontrollverbot ist gemeint – so besonders  abstossend ist, ist diese sexualfaschistische subkutane Assoziation von „Tor“geheul und Spermien-Volltreffer, was die Männer unter den Soutanen besonders zu animieren scheint. Es ist zwar nicht geschmackvoll, aber wie sagte der Kabarettist Rychling, der bei der klerikalen Kinderschändungsaffäre die Kirchenpolitik in Sachen 218 zur Sprache brachte: „Unter der Soutane wackelt die Banane“. So unappetitlich es ist, man muss diesen Weihrauchdunst durchleuchten und das „Respekt“tabu brechen, das auch den Islam schützt. Der geweihte Männerclub, der gegen Frauen mobil macht, ist mit dem Islam im Bunde und hat schon nach dem Karikaturenstreit sofort den „Respekt“ vor dem Islam beschworen. Aber den Frauenverfolgern und Kindesschändern ist der Respekt radikal zu verweigern, egal ob die Kindesschändung legal ist nach Scharia oder offiziell vertuscht wird von den Gottesmännern, für die Frauen „nicht kultfähig“ sind. Es handelt sich um patriarchalen Männerrechtskult.

  • Mit dieser etwas ungewöhnlichen, aber Aufmerksamkeit erregenden Video-Botschaft will die Kirche die Menschen animieren, am 25. März, am "Tag des ungeborenen Lebens", gegen das erst Mitte Februar endgültig vom spanischen Parlament verabschiedete neue Abtreibungsgesetz in Spanien zu protestieren. Der Madrider Weihbischof und Sprecher der spanischen Bischofskonferenz Martinez Camino bezeichnete das neue Abtreibungsgesetz, das zu den weltweit liberalsten überhaupt gehört, als einen "gravierenden Rückschritt für das Recht auf Leben".
    Künftig sind Abtreibungen in Spanien jetzt aber bis zur 14. Schwangerschaftswoche legal. Voraussetzung ist lediglich eine Beratung in einem Gesundheitszentrum. Bis zur 22. Woche wird eine Abtreibung im Falle schwerer gesundheitlicher Risiken für die Mutter oder von Missbildungen des Fötus möglich sein. Für spätere Abtreibungen ist das Einverständnis eines Ärztekomitees erforderlich. Lässt eine Frau außerhalb dieses Rahmens abtreiben, droht ihr in Spanien allerdings keine Gefängnisstrafe mehr, sondern nur noch ein Bußgeld.
    Minderjährige Mädchen ab 16 Jahren können künftig ohne Einverständnis ihrer Eltern abtreiben lassen, müssen aber zumindest ein Elternteil vor der Abtreibung über ihre Entscheidung in Kenntnis setzen
    http://relevant.at/politik/europa/84082/spaniens-kirche-wirbt-wm-tor-gegen-abtreibung.story 

Besonders, dass Teenager über nicht die Einwilligung ihrer Eltern einholen müssen, bringt die Christenmänner auf die Palme. Frau muss es ja nicht selber erlebt haben, um sich vorstellen zu können, was es z.B. für ein Mädchen heisst, bei einem gewalttätigen oder sexuell übergriffigen Vater noch die Erlaubnis einholen zu müssen. Die Fritzls gibt's nicht nur in Österreich, die gern noch einen Säugling zum Mitzbenutzen dazu haben, aber von der väterlichen Gewalt und den Inzest-opfern ist nie die Rede bei den Lebensschützern.  Da könnte so mancher "Vater" auch die Einwilligung verweigern, weil er nicht wünscht, dass die Tochter, die vielleicht von ihm schwanger ist, das bei der ärztlichen Behandlung offenbart. 

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*Heute morgen berichtete der DLF aus Religion und Gesellschaft“ (Redaktion Hartmut Krieger), dass in GB 900 Mitglieder der anglikanischen Kirche, darunter ca. 60 Geistliche, geschlossen zur Catholica übertreten, was Papst Ratzinger ihnen ermöglicht hat; inklusive Übernahme der verheirateten anglikanischen Priester. Das hat der DLF aber nicht gesagt, der Grund des Massenübertritts wurde komplett verschwiegen, denn der Grund ist offenkundig die patriarchale Mentalität der Konvertierenden, die heim in den Schoss der  Männerkirche streben, weil ihnen die Frauen-priesterweihe nicht passt, die die anglikanische Kirche in GB erlaubt hat. Eine Kirche mit weiblichem Oberhaupt muss dem römischen Männerclub ein Greuel sein. Sage niemand, das seien nur Peanuts, die nur diese Religionen angingen. Die Gottesbilder und das Personal der Religionsfirmen hat nicht nur vereinsintern, sondern  gesellschaftlich weiterreichende Auswirkungen auf Frauenrechte, wie auf die staatsrechtliche Rolle aller Religionen. Zum Beispiel den Islamdeal der Katholischen Kirche, die so wenig gegen die Scharia im „Zivilrecht“ einzuwenden hat wie der Erzbischof von Canterbury

18.3.11 13:23
 



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